• Kategorien

  • Archiv

  • Blogroll

  • 30. Jan. 2008

    Da wir beide schon einen eigenen Haushalt hatten, war es auch etwas schwierig aus zwei Wohnungen eine zu machen.
    Unsere Wohnung ist ca. 60qm groß und jeder von uns beiden hat sein eigenes Reich. Diese WG besteht aus einem großen und einem kleinerem Zimmer. Da keiner freiwillig in das kleinere einziehen wollten, kam uns die Idee wir zocken um das Zimmer. Das taten wir dann auch, ich hatte sonst immer gewonnen, aber diesmal nicht. Schade, aber Spielschulden sind Ehrenschulden. Ich bekam das kleinere Zimmer und musste damit leben. Ich hatte nur ein Problem, bei unserem Umzug gab es etwas Schwierigkeiten. Ich hatte einen uralten, großen Schreibtisch und er wollte einfach nicht durch die Zimmertür passen. Glaubt mir wieder keiner! Ist aber so gewesen! Nach langem hin und her, hatte ich ihn dann einfach in das größere Zimmer gestellt und Matthi telefonisch mitgeteilt, er müsste jetzt mit dem Schreibtisch leben, oder ich nehme das größere Zimmer. Gesagt getan!! Und somit war die geplante Zimmeraufteilung hinfällig.
    Nun zum Hochbett, da Matthi gezwungener Maßen das kleinere Zimmer bekam, mussten wir etwas um planen, zwecks Einrichtung. Aus Platzgründen entschied sich Matthi für ein Hochbett. Ich fand die Idee klasse.
    Aber bei dieser Idee blieb es fast ein halbes Jahr lang.
    Dieses Hochbett lag bei uns so lange in der Wohnstube, bis ich irgendwann mal zu fragen wagte, ob er noch einen Kurs besuchen müsste. Zwecks Bauanleitung, Bohrmaschine, Winkel, Schrauben und Dübel.
    Ab diesem Zeitpunkt passierte etwas, dieses Hochbett bewegte sich, in Richtung Zimmer.
    Matthi ist nicht der Handwerker unter den Männern, aber er hatte sich wirklich Mühe gegeben. Er bekam es nicht ganz so hin, da dachte ich mir, ich gehe Hilfe holen, von einpaar Studienkollegen.
    Dies geschah auch und nach ca. fünf Stunden stand diese Hochbett und Matthi, seine Nerven lagen blank.
    Da hatte ich ihn das erste Mal so richtig laut fluchen und schimpfen gehört.
    Und eins konnte ich nur sagen, es geht nicht immer mit Klebeband und Winkeln!
    Also mach es mal gut und lass es dir gut gehen,
    liebe Grüße aus Hamburg!
    BYE

    29. Jan. 2008

    Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir uns kurz vorstellen. Sich selbst zu beschreiben ist nicht einfach. Somit wäre es doch mal eine gute Idee sich gegenseitig kurz zu charakterisieren.
    Hmm, dann versuche ich mich mal bei meiner Mitbewohnerin.

    Sonja in fünf Worten: weltoffen und Kumpel wie Sau!

    Bezeichnend sind Sonja’s immer wieder Freude bringenden Charaktereigenschaften, wie zum Beispiel ihrer Beziehung zu technischen Geräten. Immer wieder ein Genuß…

    Man stelle sich vor, ich habe mein WLAN zu Hause einwandfrei am Laufen. Schon Wochen ohne Probleme. Sonja kommt mit Ihrem Laptop nach Haus, schmeißt ihn an, will sich ins WLAN einbuchen und es funktioniert einfach nicht mehr. (Für Interessierte: Laptop kam mit der WPA Verschlüsselung nicht klar.) Nach mehreren Fehlversuchen konnte sich kein WLAN Gerät mehr einbuchen. Es wurden einfach total wirre IP’s und DNS’s vergeben.

    29. Jan. 2008

    Es fing alles ganz harmlos an, bei der Fußball WM 2006.
    Wir als „absolute“ Sportfans!
    Die WM war in Deutschland am Start und wir als Fans dabei! Wir beide hatten gar keine Ahnung was Fußball anging, wie gesagt hatten!
    Jetzt würde ich sagen, wir sind die absoluten Profis und können mit Fachbegriffen nur so um uns hauen!
    Zu dieser Zeit hatten wir beide in einem Unternehmen gearbeitet um unser Studium finanzieren zu können.
    Leider war es uns dadurch zeitlich nicht gestattet, die Spiele live und in Farbe, bei Bier und super Sonnenschein an zentralen Orten mit fiebernden Fans verfolgen zu können. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir beschlossen, wenn die Zeit es mal erlaubt, ein Fußballspiel zu besuchen. Als Fans, mit allem drum und dran und mir der dritten Halbzeit.

     

    Hey Matthi, Kategorie C!

    Es hatte sich wunderbar angeboten, da Matthi und ich einige Bekannte in Hamburg hatten, und sie Matthi noch eine Einladung schuldig waren, stand es fest. Bundesligaspiel beim Hamburger SV!
    Gesagt getan, wir beide live bei einem Fußballspiel.
    Wir konnten dort nicht einfach als normal, bürgerliche, in zivil hin gehen. Nein es musste ein Fanoutfit her. Wir beide wurden komplett in Fanoutfits gepackt und los ging es zum Stadion.
    Matthi meinte nach der ersten halben Stunde, er müsse mal.
    Ich muss dazusagen, mich hätten sie nicht alleine dort rumlaufen lassen können. Orientierung gleich Null.
    Aber dazu kommt Matthi bestimmt später mal.
    Zwanzig Minuten später, und es war immer noch kein Matthi in Sicht, ich hatte mir schon etwas Sorgen gemacht.
    Ich sah nur von weiten, einen Typen, der so einen tollen Hut auf hatte, wie kein anderer je in diesem Stadion.
    Es war der Matthi! Er lief etwas orientierungslos durch die Gegend, weil sehen, konnte er uns nicht.
    Denn er hatte ja seine Brille nicht auf, und auch im Hörsaal saßen wir in der ersten Reihe. Die meisten der Studis meinten immer, ihr Streber, aber dies hatte nur einen Grund.

     

    Er sieht nix und ich hör nix!

    Weiter zum Spiel, nach langen Treppe hoch, Treppe runter, fand er uns dann. Wir hatten verdammt viel Spaß und ganz viel Alkohol. Nach dem Spiel ging es noch auf den Kietz, nach langen Hin und Her dachte ich mir, dass einer von uns jetzt die Kurve bekommen muss. Doch diese Aufgabe blieb an mir hängen.
    Matthi hatte so viel Spaß und auch neue Menschen kennen gelernt. Er meinte nur am nächsten Tag zu mir, wenn ich diesen Typen am Tag begegnet wäre, hätte ich die Straßenseite gewechselt.
    Matthi war einfach hin und weg, von den positiven Feadbacks, die er für seine Arbeit bekommen hatte. Er war einfach Happy!

    20. Jan. 2008

    Bei Sonja heißt es: “Der ewige Kampf mit dem Klopapier…”

    Bei mir heißt es: “Der ewige Kampf um das Klopapier… ”

    Zur Erklärung. Beim Leben in einer WG treffen immer verschiedene Charaktere aufeinander. Aber bei Sonja ist das was ganz Seltenes. Sonja’s Verbrauch, nein, man muss schon von Verschleiß reden, ist gigantisch. Man kann morgens auf Toilette gehen, eine neue Rolle Toilettenpapier anreißen und die ist am Abend ALLE! Kann mir mal einer erklären, wie das geht? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.

    19. Jan. 2008

    Der ewige Kampf mit dem Klopapier…

    Erst einmal wollen wir uns kurz vorstellen.
    Matthi mein Mitbewohner, 28 Jahre, steht unter dem Pantoffel, BWL Student und zwar ein richtiger Student.
    Wir wollen es mal so umschreiben, er hat ein etwas freizügiges Zeitmanagement. Matthi ist einfach so ein Mensch, wie man sich einen besten Freund nur wünschen kann.

    Ich bin Sonja 27, stehe nicht unter dem Pantoffel und war gerade viel beruflich unterwegs gewesen, und jetzt endlich wieder in der guten alten WG eingezogen.

    Wir sind zwei total unterschiedliche Charaktere. Es fängt bei ganz normalen Grundregeln an, die eine WG haben sollte.
    Das Thema Ordnung definieren wir beide etwas unterschiedlich. Im Moment ist es zwecks ständigem Standortwechsel (Umzug) und den Modernisierungsarbeiten unserer Wohnungsbaugesellschaft, etwas chaotisch.
    Nach den zwei Jahren, die wir nun schon miteinander wohnen, wird es echt mal wieder Zeit etwas auszumisten.

    Man kann sagen, dass unsere Wohnung etwas unübersichtlich aussieht. Und wer mich kennt weiß, was das heißt.

    Unsere WG werden wir wohl nie aufgeben, auch wenn wir an unterschiedlichen Orten beruflich unterwegs sein werden. Es ist viel zu schade so einen Ort, zu verlassen.

    Und jetzt ein paar Anekdoten aus unserer schönen WG.

    Ich war am Wochenende wieder einmal zu Besuch.
    Immer, wenn ich diese Wohnung betrete, fehlen irgendwelche Dinge. Und so geschah es das wir an diesem Tag die letzte Rolle Toilettenpapier im Haus hatten!
    Immer nach dem Motto: Es wird schon reichen!

    Hmm, ich war nach dem Wochenende wieder weg und das Klopapier auch. Da ich aber kein Unmensch bin habe ich noch zwei Anstandsblätter auf der Rolle gelassen. Und dieses Mal hatte Matthi Pech!

    Das Matthi sich jetzt Absichern musste war klar, den so was darf nicht ein zweites Mal passieren. Darauf hin hatte ich ein super tolles Geschenk von ihm bekommen.
    Eine riesengroße Rolle Toilettenpapier!!!!

    Ach und noch etwas,
    Ich bin genau so technisch begabt, wie Matthi handwerklich!!!! Noch Fragen!!!!!

    Die nächste Geschichte kommt bestimmt! Ich sage nur Hochbett!
    Bye

    vorherige Beiträge »