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  • 20. Sep. 2008

    Entrümpelung geht bei uns folgendermaßen von statten: Zweimal im Jahr kann man alles vor die Tür stellen und die Müllabfuhr holt alles umsonst ab. Ja so was gibt es noch…

    Ok, im Laufe unserer gemeinsamen WG-Zeit hat sich so einiges an Sperrmüll und ausrangierten Elektrogeräten wie beispielsweise Hifi-Tuner, Boxen, kaputte Stereoanlagen usw. Dementsprechend groß ist das Interesse von Müllsammlern (mir fiel kein anderer Begriff ein). Also ich habe mein Gehirn beim Entrümpeln ausgeschalten um nicht solche Gedanken zu haben wie “hmm, könnte man ja noch mal gebrauchen”. Damit auch Du, Sonja, siehst was mit Deinen Sachen so passiert ist habe ich die Entrümpelung mal aufgezeichnet. Im folgenden Film siehst Du über eine Stunde Film in knapp zehn Minuten. Viel Spaß!

    12. Sep. 2008

    Zelten ist nicht gleich zelten. Ich war diesen Sommer mit meiner Freundin das erste Mal zelten und möchte mit diesem Beitrag andere davor bewahren, die gleichen Fehler wie ich zu machen. Schon bei der Wahl des besten Standortes sollte man ganz genau auf die Beschaffenheit des Boden achten. Nur weil an einer Stelle kein Rasen mehr wächst heißt das noch lange nicht, dass dort immer Zelte gestanden haben. Es könnte auch sein, dass sich in dieser Senke gern das Wasser bei strömenden Regen sammelt. So ist es bei uns geschehen. Zum Glück war das Zelt wasserdicht und somit sah es nur schlimmer aus als es war. Als aber nach wenigen Minuten der zweite Schauer im Anmarsch war, war dann doch schon Gefahr in Verzug. Weit war das Wasser nicht mehr von der Obergrenze des Schutzbodens entfernt.

    Mit Spaten beim Zelten

    Glücklich kann sich derjenige schätzen, der einen Spaten dabei hat und schnell einen Graben ums Zelt ausheben kann. Auch diesen hatten wir nicht mit. Glücklicherweise waren andere Camper hilfsbereit und boten mir einen Spaten an. Glück gehabt! Also schnell den Zeltplatz umgepflügt, denn um das Zelt wäre ein Graben gar nicht möglich gewesen. Trotz alle dem hat es Spass gemacht, denn man konnte mal so richtig buddeln wie in frühen Jahren :-)

    Und wer sich dann richtig männlich fühlen möchte, kann ja seine Freundin oder Frau zum Kaffee kochen mit dem Schirm vor das Zelt schicken! Dieses Foto entstand aus innen aus dem Zelt heraus. Wäre ja auch doof gewesen, wenn die Digicam nass geworden wäre…

    2. Sep. 2008

    Erst einmal von mir alles, alles erdenklich Gute von Herzen für Dich! Vor allem Gesundheit und eine lange, lange Lebensfreude! Aber da brauche ich mir bei Dir keine Sorgen machen.

    Lange Haare im Bad und auch mal anders wo

    Ich bin ja nun schon seit einem halben Jahr nicht mehr in der schönsten WG Deutschlands, leider, aber mir fallen immer noch nette Geschichten dazu ein.

    Bei uns, war damals der Haushalt aufgeteilt, jeder von uns hatte seine Aufgaben. Matthi machte die Post, den Müll und hmm ich glaube das Wort mit U…..ordnung und ich räumte nicht auf, nein ich räumte weg. Wie Frauen es mögen, nix rum liegen zu haben. Wenn mich Matthi fragte wo denn sein Schraubenzieher sei, sagte er dann gleich im selben Atemzug, haste weggeräumt. Müll war immer so eine Sache, er schimpfte immer sehr mit mir, da ich diesen Müllbeutel immer, aber auch wirklich immer bis auf das äußerste befühlte.

    Nun zu den Haaren, da ich die Frau war, war es dann so automatisch, hat sich halt so eingeschlichen, dass ich die Wäsche machte. Ist auch kein Problem gewesen, unsere Wäsche zusammen gehauen, Problem war, ich habe lange, blonde Haare und die findet Matthi heute noch in seiner Unterwäsche.

    Matthi, tut mir leid. Haste ne Erinnerung an mich!

    Regal im Bad!

    Frauen haben immer viel Kosmetik, dachte ich, aber seit ich mit Matthi zusammen wohnte, hat sich dies geändert, wir hatten beide gleich viel, wenn Matthi nicht mal mehr an Creams und Döschen hatte! Das alter hat halt kein HALT vor uns beiden gemacht, der eine brauch mehr an Pflegeprodukten und die andere halt noch mehr.

    So nun zum Regal, ich hatte ein ganz tolles Badregal! Dieses auch sehr teuer war und viel Stauraum für kleine Zimmer bot. Ihr wollt aber nicht wissen, wie lange ich an diesem Regal beschäftigt war, mit dem Aufbau. Nur der Aufbau, es bestand aus sechs Rohren die ineinander gesteckt werden mussten und vier Einlegeböden. Geschlagene fünf Stunden ohne Hilfe! Matthi hat sich so lustig über mich gemacht, es war und ist mir immer noch peinlich!

    Er wollte mir behilflich sein, und meinte dann zu mir: “Sonja, ich habe die Rohre mit Zahlen versehen!“ Super, dachte, er denkt an mich und möchte nicht, dass ich mich noch mal so blamiere! Danke! Dieses Regal ist wieder bei meinem Umzug mit gekommen, und steht nun in meinem Bad in meiner neuen WG! Ich habe nur noch dreieinhalb Stunden für den Aufbau gebraucht!

    Danke Matthi! Mit deiner ganz tollen Durchnummerierung der Rohre habe ich einen neuen Rekord aufgestellt!

    23. Feb. 2008

    Dass das Thema Frauen und Nagivation ein sehr umstrittenes Thema ist, ändert leider nichts an der Tatsache, dass diese beiden Begriffe einfach nicht zusammen gehören. Was geht eigentlich bei Frauen durch den Kopf?

    Glücklicherweise hat die Technik (ja, ich weiß, wieder ein Begriff, der sich mit Frauen nicht vertragen könnte) das Navigationsgerät hervorgebracht! Mit einem Navigationsgerät ist es nahezu jeder Frau, und auch jedem Mann, möglich, die entferntesten Orte problemlos zu finden. Aber da gibt es noch zwei kleine Randgruppen mit höchst sonderbaren Eigenschaften. Die erste Gruppe findet den Weg auch mit Navi nicht. Gut, da kann man dann auch nichts mehr machen. Aber, nun kommen wir mal zur interessantesten Gruppe. Die Gruppe derer, die selbstbewusst, das Navi aus lassen und mutig sich auf den Weg durch Deutschland machen. Interessant ist hier die Herangehensweise zum Navigieren. Jetzt kommt meine Mitbewohnerin ins Spiel. Sonja, fährt selbstsicher los und ließt sich auch ganz aufmerksam die Beschilderungen durch. Und jetzt kommt das mir nicht einleuchtende Denken. Alle auf den Schildern vorkommende Orte werden nach dem Bekanntheitsgrad neu sortiert. Wobei Bekanntheitsgrad aussagt: “Ja, den Orte habe ich schon mal gehört.”. Nun fährt Sonja einfach den Ort auf einer Beschilderung an, welche in der Liste am höchsten steht. Die Trefferquote ist in meinen Augen höchst niedrig.

    30. Jan. 2008

    Da wir beide schon einen eigenen Haushalt hatten, war es auch etwas schwierig aus zwei Wohnungen eine zu machen.
    Unsere Wohnung ist ca. 60qm groß und jeder von uns beiden hat sein eigenes Reich. Diese WG besteht aus einem großen und einem kleinerem Zimmer. Da keiner freiwillig in das kleinere einziehen wollten, kam uns die Idee wir zocken um das Zimmer. Das taten wir dann auch, ich hatte sonst immer gewonnen, aber diesmal nicht. Schade, aber Spielschulden sind Ehrenschulden. Ich bekam das kleinere Zimmer und musste damit leben. Ich hatte nur ein Problem, bei unserem Umzug gab es etwas Schwierigkeiten. Ich hatte einen uralten, großen Schreibtisch und er wollte einfach nicht durch die Zimmertür passen. Glaubt mir wieder keiner! Ist aber so gewesen! Nach langem hin und her, hatte ich ihn dann einfach in das größere Zimmer gestellt und Matthi telefonisch mitgeteilt, er müsste jetzt mit dem Schreibtisch leben, oder ich nehme das größere Zimmer. Gesagt getan!! Und somit war die geplante Zimmeraufteilung hinfällig.
    Nun zum Hochbett, da Matthi gezwungener Maßen das kleinere Zimmer bekam, mussten wir etwas um planen, zwecks Einrichtung. Aus Platzgründen entschied sich Matthi für ein Hochbett. Ich fand die Idee klasse.
    Aber bei dieser Idee blieb es fast ein halbes Jahr lang.
    Dieses Hochbett lag bei uns so lange in der Wohnstube, bis ich irgendwann mal zu fragen wagte, ob er noch einen Kurs besuchen müsste. Zwecks Bauanleitung, Bohrmaschine, Winkel, Schrauben und Dübel.
    Ab diesem Zeitpunkt passierte etwas, dieses Hochbett bewegte sich, in Richtung Zimmer.
    Matthi ist nicht der Handwerker unter den Männern, aber er hatte sich wirklich Mühe gegeben. Er bekam es nicht ganz so hin, da dachte ich mir, ich gehe Hilfe holen, von einpaar Studienkollegen.
    Dies geschah auch und nach ca. fünf Stunden stand diese Hochbett und Matthi, seine Nerven lagen blank.
    Da hatte ich ihn das erste Mal so richtig laut fluchen und schimpfen gehört.
    Und eins konnte ich nur sagen, es geht nicht immer mit Klebeband und Winkeln!
    Also mach es mal gut und lass es dir gut gehen,
    liebe Grüße aus Hamburg!
    BYE

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